Vielfalt der Bildungswege

17.11.2014 07:46
von Manfred Kohlmann
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Chancengleichheit auch im beruflichen Bildungssystem

Am Mittwoch, 12.11.2014, veranstaltete das Staatliche Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt, in Kooperation mit dem HESSENCAMPUS Darmstadt und dem HESSENCAMPUS Darmstadt-Dieburg erstmalig ein Informationsforum zum Thema "Bildungswege in den beruflichen Schulen" der Bildungsregion Darmstadt und Darmstadt-Dieburg im voll besetzten Saal des Justus-Liebig-Hauses.

Der gemeinsame Bildungsauftrag konnte den Begrüßungsworten von Herrn Reißer, Bürgermeister und Schuldezernent der Stadt Darmstadt, und Frau Lück, Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Darmstadt-Dieburg, entnommen werden. Frau Förster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Darmstadt, verweist darauf, dass die Agentur in beiden HESSENCAMPUS-Organisationen insbesondere in dem Beratungsbereich aktiv vertreten sei, um gemeinsam Fort- und Weiterbildungsprogramme bereitzustellen. Herr von Kymmel, Leiter des Staatlichen Schulamtes für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt legte den Fokus auf die berufliche Ausbildung, zu der die Schülerinnen und Schüler hingeführt werden sollen.

Das Netzwerk Berufliche Bildung - NBB, ein Zusammenschluss der beruflichen Schulen der Bildungsregion und des für die Lehrerausbildung zuständigen Studienseminars für berufliche Schulen, wirbt für die Bildungsangebote in der Öffentlichkeit und für mehr Akzeptanz der Bildungsabschlüsse gegenüber den Abschlüssen der allgemeinen Bildung.

Neben dem geradlinigen Weg durch das Bildungswesen – Besuch einer allgemeinbildenden Schule mit dem Ziel des Abiturs und anschließender Berufsausbildung und/oder Studium – gibt es auch alternative Wege – die Bildungswege im beruflichen Schulwesen. Diese zeigte Herr Rollmann, schulfachliche Aufsicht im Staatlichen Schulamt zuständig für die beruflichen Schulen, in übersichtlichen Darstellungen auf.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt von Ehemaligen ergänzt um noch aktive Nutzer beruflicher Bildungswege. Die zwölf Teilnehmer schilderten im Rahmen einer kleinen Talkrunde, moderiert durch Herrn Leist, als Vertreter des Hessischen Kultusministeriums, plakativ und beredt ihre eigenen Erfahrungen mit nicht geradlinig verlaufenen Bildungswegen. Allen gemeinsam ist die Erfahrung: Nichts ist unmöglich! Jeder kann seinen Weg finden, und jedem wird geholfen! Das sich anschließende Angebot eines "Marktplatzes", auf dem sich alle Schulformen der beruflichen Schulen im Gespräch und mit Flyern vorstellten, wurde rege genutzt.

Alle Beteiligten waren sich letztlich einig, dass diese Veranstaltung als Auftakt für weitere gezielte Informationsforen genutzt werden kann.

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